Elektrotechnik aus Kindersicht

Seit 1999 gibt es die Möglichkeit für Hochschulangehörige, ihre Kinder während der Ferien betreut zu wissen. Dadurch unterstützt die Universität mit ihrem Angebot ein familienfreundliches Studien- und Arbeitsumfeld. Die Workshops der Kinderferienfreizeit sind nicht nur ein Betreuungsangebot, sondern vielmehr ein Angebot für die Kinder, ihre Neigungen frühzeitig zu erforschen und zu vertiefen. Die angebotenen Workshops sind eine Auswahl aus verschiedenen Instituten.

In diesem Jahr hatten die Workshopteilnehmer die Gelegenheit einen kleinen Einblick in die Elektrotechnik, durch einen Besuch am Fachgebiet für Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik, zu gewinnen. Hier bekamen Sie einen Einblick an welchen aktuellen Themen geforscht wird und welche Projekte Studenten an unserem Fachgebiet bearbeiten. Zusätzlich wurde den Teilnehmern die Möglichkeit geboten innerhalb kleinerer Gruppen einen funktionstüchtigen Gleichstrommotor aufzubauen.

Die Eindrücke des Fachgebietsbesuchs haben die Kinder im Anschluss auf Papier festgehalten, so dass alle Interessierten die Ausstellung vom 2. bis zum 16. November in der Bibliothek sehen können.
 

 
 


Prof. Dr.-Ing. Joachim Böcker ist neuer Dekan der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik

In der konstituierenden Sitzung des 6. Fakultätsrats der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik stand die Wahl des neuen Dekanats auf der Tagesordnung. Als neuer Dekan wird ab dem 1. Oktober Professor Dr.-Ing. Joachim Böcker aus dem Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik der Fakultät vorstehen. Darüber hinaus wurden auch die jeweiligen Prodekane gewählt.

Professor Dr.-Ing. Joachim Böcker ist seit Juli 2003 Leiter des Fachgebiets „Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik“ am Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik. Seine Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen Regelung von Drehstrommotoren, hybride und elektrische Fahrzeugantriebe, elektronische Stromversorgungen. Professor Dr. Böcker folgt auf Professor Dr. Franz Josef Rammig.

(Text + Bild: Pressestelle, vollst. Artikel)







Paderborner Elektrotechnik mit Studien- und Forschungsartikel im Branchenmagazin "Ingenieurwissenschaften Deutschland" vertreten

Im semesterweise erscheinenden Branchenmagazin "Ingenieurwissenschaften Deutschland", welches insbesondere die Hochschullandschaft im Bereich der Elektro- und Informationstechnik behandelt, ist das Paderborner Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik erstmalig in der aktuellen Sommersemester 2011 Ausgabe mit einem umfangreichen Artikel vertreten. In dem 8-seitigen Beitrag werden sowohl das allgemeine Profil der Universität Paderborn als auch die speziellen Studien- und Vertiefungsmöglichkeiten der Paderborner Elektrotechnik herausgearbeitet. Kurzbeschreibungen zu allen (teil-)elektrotechnischen Studiengängen geben einen ersten Überblick über die umfangreichen und spannenden Studien- und Berufsmöglichkeiten innerhalb des elektrotechnischen Ingenieurswesens. Das Fachgebiet Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik (LEA - Prof. Dr. Böcker) hat zudem einen Übersichtsartikel zum aktuellen Forschungsthema "Elektromobilität" beigesteuert. Neben einem allgemeinem Einstieg in die Elektromobilität aus elektrotechnischer Sicht werden aktuelle Forschungsthemen des Fachgebiets LEA vorgestellt.

Die aktuelle Ausgabe des Magazins "Ingenieurwissenschaften Deutschland" kann hier kostenlos heruntergeladen (http://www.institut-wv.de/fileadmin/iwv_files/pdf/096-213_Zukunft_Faszination.pdf) werden. Der Paderborner Artikel beginnt auf S. 274.



E-Day: Schüler treffen Firmen

E-Technik ist langweilig, etwas für Freaks? Nicht bei uns! An unseren Messeständen beweisen wir Euch, dass  High-Tech ganz in Eurer Nähe gemacht wird. Unsere Ingenieure zeigen Euch dann auch, dass ihr Arbeitstag eines nicht ist: langweilig!

  • Roadshow mit Demonstratoren und Produkten
  • Vorträge "Wie sieht's aus in den Entwicklungsabteilungen?"
  • Persönliche Gespräche Ingenieur - Schüler
  • Studienberatung

Hier geht es zur Internetseite: www.e-day-owl.de



Best Paper Award

Tobias Schneider, Christoph Schulte und Prof. J. Böcker vom Fachgebiet Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik haben zusammen mit den Mathematikern der AG Dellnitz beim "Wissenschaftsforum intelligente technische Systeme" für den Beitrag "Berechnung optimaler Stromprofile für einen 6-phasigen geschalteten Reluktanzantrieb" den Best Paper Award erhalten.


Exkursion des Fachgebiets Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik zur Firma Lenze in Hameln

(Klick vergrößern)

Das Fachgebiet Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik (LEA) hat mit interessierten Studenten im Rahmen des diesjährigen Symposiums „Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik im Dialog“ (LEAiD) die Firma Lenze in Hameln besucht.

Nach einer Einführungspräsentation des Unternehmens wurden verschiedene Abteilungen, wie die Fertigungsstraßen der Umrichterproduktion und das umfangreiche Testlabor der Antriebstechnik besichtigt. Nach dem Mittagessen in der unternehmenseigenen Kantine folgte der Fachvortragsblock der Firma Lenze, die Vorträge von ehemaligen Mitarbeitern des Fachgebiets LEA, sowie die zweite Verleihung des LEAiD Award für herausragende Studienleistungen im Bereich der Leistungselektronik und elektrischen Antriebstechnik. Die Auszeichnung wurde in diesem Jahr an Jan Baurichter für seine Bachelorarbeit mit dem Titel „Untersuchung und Simulation der Funktionsweise und relevanter Betriebszustände von Windkraftanlagen“ verliehen.

Nach dem Symposium klang der Abend in einer Gaststätte auf der Weserinsel bei einem gemütlichen gemeinsamen Abendessen aus.


Neuer Industriepartner bei LEA

Am 29. März 2011 fand bei LEA, in Paderborn, das Kick-Off Meeting zu einem neuen Industrieprojekt statt. Das Fachgebiet „Leistungselektronik und elektrische Antriebstechnik (LEA)“ der Universität Paderborn wird im Rahmen dieses neuen Projektes, welches in Kooperation mit dem Industriepartner CSR-ZELC aus China stattfindet, eine Echtzeit-Simulationsplattform für Drehstrom-Lokomotiven mit entwickeln. Die Firma CSR, die Lokomotiven entwickelt und baut, hat in China einen Marktanteil von etwa 70% und war bei der Entwicklung und Produktion der stärksten Lokomotive der Welt, die eine Leistung von 9,6 MW aufweist beteiligt.

 

Das Bild zeigt die Teilnehmer des Kick-Off Meetings (von links): Yuan Long, Huanqing Zou, Zhiyu Cao, Dr. Laisheng Tong, Weibin Yu, AOR. Dr.-Ing. Norbert Fröhleke, Michael Leuer, Prof. Dr.-Ing. Joachim Böcker, Xiaodong Xie


Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und Fraunhofer-Gesellschaft verleihen DRIVE-E-Studienpreis 2011 für die Bachelorarbeit von Oliver Wallscheid

Die von B.Sc. Oliver Wallscheid am Fachgebiet LEA verfasste Bachelorarbeit „Entwurf einer Stromregelung mit definiertem dynamischen Verhalten für einen Permanentmagnet-Synchronmotor mit eingebetteten Magneten (IPMSM)“ wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Fraunhofer-Gesellschaft mit dem 2. Platz der DRIVE-E-Studienpreise für Innovationen im Bereich der Elektromobilität prämiert. Die Preisverleihung fand im Rahmen einer Festveranstaltung im Umspannwerk Ost in Berlin statt.

Die DRIVE-E-Studienpreise wurden 2011 erstmals in zwei verschiedenen Kategorien ausgelobt. In der Kategorie „Studien-/Bachelorarbeiten“ wurde die Studienarbeit über Fahrzeugsicherheit von Marcus Walter von der TU Kaiserslautern für den ersten Preis ausgewählt, der zweite Preis wurde an Oliver Wallscheid vergeben. In der Kategorie „Diplom- und Masterarbeiten“ teilen sich Mareike Hübner und Michael Reiter, beide RWTH Aachen, den ersten Preis für ihre Diplomarbeiten zum Thema Antrieb. Der zweite Preis ging an Peter Keil von der TU München für seine Diplomarbeit im Bereich Batterieforschung. Dotiert ist der erste Preis mit je 5.000 Euro (3.500 Euro pro Person, wenn der Preis geteilt wird), für den zweiten Preis erhalten die Preisträger je 2.000 Euro.

Nähere Informationen zum DRIVE-E-Programm, zu den Preisträgern sowie Bilder von der Preisverleihung sind unter http://www.drive-e.org/ zu finden.






Praktikumsbewerber

Zur Unterstützung der Internationalisierung in den Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie angrenzender Disziplinen bietet der DAAD jungen Studierenden in diesen Fachbereichen die Möglichkeit zu einem Forschungspraktikum an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen weltweit. Die Praktika finden in der vorlesungsfreien Zeit statt, wobei die Laufzeit -- zwischen sechs und zwölf Wochen -- individuell vereinbart werden kann. Das Programm richtet sich an vollimmatrikulierte Studierende deutscher Hochschulen. Forschergruppen auf der ganzen Welt bieten Projekte an, die durch den Einsatz eines deutschen Forschungspraktikanten unterstützt werden sollen.

Das Fachgebiet LEA hat fachlichen Kontakt zu Professor Agarwal, der sich am "Department of Electrical Engineering" an der IIT-Bombay in Mumbai, Indien mit leistungselektronischen Themen befasst. Das IIT-Bombay bietet im Ramen des RISE-Programmes Praktikumsplätze an und bevorzugt aufgrund dieser fachlichen Nähe Bewerber, die am LEA bereits Vorlesungen gehört haben.

Links


Für Rückfragen können Sie sich auch an Herr Dipl.-Ing. A. Specht (T: 05251 / 60-2211, Email: specht[at]lea.upb.de) wenden.

Zusätzliche Hinweise
  • antragsberechtigt sind Studierende der Biologie, Chemie, Physik, Mathematik, Geowissenschaften, Ingenieurwissenschaften & Medizin sowie Pharmazie oder verwandter Disziplinen.
  • Bewerber/innen sollten zum Zeitpunkt der Bewerbung zwischen dem ersten und fünften Fachsemester eines dreijährigen Bachelorstudiengangs, zwischen dem ersten und siebten Fachsemester eines vierjährigen Bachelorstudiengangs oder dem ersten und siebten Fachsemester eines Diplom- oder Medizinstudiums sein.
  • Alle Stipendiatinnen und Stipendiaten müssen während des Aufenthalts an ihrer deutschen Hochschule eingeschrieben sein.
  • Studierende in Masterstudiengängen können sich nicht bewerben.
  • Nach Abschluss des ersten berufsqualifizierenden Studiums ist eine Teilnahme am Programm nicht mehr möglich.
  • Ausreichende Kenntnisse der Laborsprache zur Durchführung des Projektes müssen vorhanden sein
  • In Abstimmung mit dem Fachgebiet ist es möglich, das Praktikum als Beitrag zur Bachelor-Arbeit anrechnen zu lassen.


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