Forschungsprojekt: Hybride Fahrzeugantriebe

Kontakt: Dipl.-Ing. Wilhelm Peters

Ein Hybridantrieb verfügt über zwei verschiedene Energiewandler. In der Regel ist das ein elektrisch-mechanischer Energiewandler (Elektromotor) und ein chemisch-mechanischer Energiewandler (Verbrennungsmotor).

Ein wesentlicher Grund für den Bau von Hybridantrieben ist eine Verbesserung gegenüber konventionellen Antrieben in den Punkten Verbrauch und Emissionen. Dabei steht die Verbrauchsreduktion in der Regel im Vordergrund. Nicht zuletzt spielen auch politische Vorgaben (z.B. Global Warming Bill, Kalifornien, USA, 2002) eine wesentliche Rolle.
 
Verbrauchseinsparungen von Hybridantrieben resultieren im Wesentlichen aus zwei Effekten:

  1. Der Rückgewinnung (Rekuperation) eines Teils der anfallenden Bremsleistung.

  2. Dem Betrieb des Verbrennungsmotors in günstigen Arbeitspunkten hinsichtlich Verbrauch und Emissionen.

Die gewünschten Verbrauchseinsparungen/Emissionsreduzierungen sind mit einem Hybridantrieb möglich, aber sehr gering. Um das vorhandene Einsparungspotenzial auszunutzen sind Optimierungen sowohl bei der gesamten Struktur als auch bei den einzelnen Komponenten und der Betriebsstrategie des Hybridantriebs notwendig. Forschungsschwerpunkte im Bereich Hybridantriebe am Fachgebiet Leistungselektronik und elektrische Antriebstechnik sind:

  • Methoden zum optimalen Entwurf von Hybridstrukturen

  • Optimierung von Komponenten und Betriebsstrategien

  • Simulative Untersuchung verschiedener Hybridstrukturen

Impressum | Webmaster | Letzte Änderungen am : 15.08.2011