Prof. Dr. techn. Felix Gausch

»System- und Regelungstheorie sind unsere Arbeitsgebiete: Wir entwickeln Verfahren zur Analyse und zur gezielten Beeinflussung des dynamischen Verhaltens von Systemen; insbesondere von Systemen, deren Dynamik mit mathematischen Modellen in Deskriptorform beschrieben wird.«

Seiteneinstieg an Berufskollegs

Ansprechpartner

Hella Huneke
Bezirksregierung Detmold
Dezernat 47
Lehrereinstellungsverfahre, Versetzungsverfahre, Vorbereitungsdienst
Leopoldstraße 15
32756 Detmold
Tel.: 05231-714711
Fax: 05231-71824711
hella.huneke[at]brdt.nrw.de

Nach einem Studium im Bereich der Elektrotechnik lässt sich ein Einstieg in den Beruf des Berufschullehrers durchführen. Dabei gilt, der Berufsstart nach einem Studium an der Universität oder Fachhochschule ohne lehramtsbezogene Inhalte ist möglich. Es ist zu unterscheiden, welcher Abschluss vorliegt.

Variante 1: Seiteneinstieg ohne lehramtsbezogenen Universitätsabschluss

Variante 2: Seiteneinstieg ohne lehramtsbezogenen Universitätsabschluss (mit Fachhochschulabschluss)

Voraussetzungen

Allgemein:

  • Die gesuchte Stelle muss an einer Schule ausgeschrieben sein.

Variante 1 (Universitätsabschluss)

  • Ein Studium mit einer Regelstudienzeit von mind. 8 Semestern kann nachgewiesen werden.
    (§13 Abs.2 Nr.1 und Abs.3 Lehrerausbildungsgesetz NRW (LABG) i.V.m. §2 Abs.1 Nr.1 Ordnung zur berufsbegleitenden Ausbildung von Seiteneinstiegerinnen und Seiteneinsteigern und der Staatsprüfung (OBAS))
  • Die Seiteneinsteigerin oder der Seiteneinsteiger verpflichtet sich zur Teilnahme an der angebotenen Qualifizierungsmaßnahme.

Variante 2 (Fachhochschulabschluss):

  • Ein Fachhochschulabschluss aus dem Bereich Elektrotechnik, Energietechnik oder Nachrichtentechnik (bezogen auf die Elektrotechnik) liegt vor.
  • Die Seiteneinsteigerin oder der Seiteneinsteiger verpflichtet sich, eine vollständige Lehramtsbefähigung für das Lehramt an Berufskollegs zu erwerben: Ein berufsbegleitendes Studium an einer Universität zum Master of Science oder Master of Engineering (unverzüglicher Beginn und in der Regel innerhalb von 3 Jahren abzuschließen), sowie einen anschließenden berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst (2 Jahre) nach OBAS.

Qualifizierungsmaßnahme

Für Bewerber mit einem Universitätsabschluss, die die Zulassungsvoraussetzungen des § 2 OBAS (wissenschaftlicher Hochschulabschluss mit einer Regelstudienzeit von mind. 8 Semestern und einer mind. 2jährigen beruflichen Tätigkeit nach dem Hochschulabschluss) ist dies die zweijährige berufsbegleitende Ausbildung mit anschließender Staatsprüfung, die jeweils zum 01.05. und 01.11. eines jeden Jahres beginnt. Soweit die mindestens zweijährige berufspraktische Tätigkeit nach dem Hochschulabschluss nicht nachgewiesen werden kann, kann sie im Schuldienst erfüllt werden. Für diesen Fall sind die Bewerber zur Teilnahme an der pädagogischen Einführung verpflichtet. Die Zulassung zur berufsbegleitenden Ausbildung kann dann frühestens zwei Jahre nach Einstellung in den Schuldienst erfolgen.

Für Bewerber, die nicht an der berufsbegleitenden Ausbildung nach OBAS teilnehmen, ist die „Einjährige pädagogische Einführung in den Schuldienst“ (PE) die verpflichtende Qualifizierungsmaßnahme.

Informationen und Informationsmaterial

Termine

Die zweijährige berufsbegleitende Ausbildung mit anschließender Staatsprüfung:

  • jeweils zum 01.05. und 01.11. eines jeden Jahres

wichtige Termine sind auch unter der Webseite für Seiteneinsteiger des Landes NRW zu finden.